Aktuelles zum 3P-Projekt

07.06.2019, Weiteres Pyrenäen-Training (von Axel Kuba) 🚵‍♂️

Es ging mal wieder früh per Zug nach Wernigerode. Da ich in den Pyrenäen auch auf Straßen fahre, entschloss ich mich von Wernigerode auf der Straße via Brockengipfel zu fahren. Das sind schon 30km u. 950 hm mit flacheren und teilweise recht steilen Abschnitten mit ca. 13-14%. Das ist mit einem ca.16 kg schweren Rad (volles Tagesgepäck mit Verpflegung - echte Radler haben immer alles dabei) schon genug. Ich war schon neidisch auf die Rennradfahrer, die mit leichtem Gepäck an mir vorbei schwebten.

Aber mein Ziel heißt: ANKOMMEN. Und das gilt auch für die Pyrenäen. Allerdings das sollte noch nicht alles sein: nachdem ich die Brockenstraße heruntergefahren bin habe ich einen Schluck getrunken und bin ein zweites Mal bis Brockengipfel durchgestartet! Das waren noch einmal 550 hm, sportlich an der Leistungsgrenze und ein mentaler Kraftakt. Aber: oben angekommen habe ich mich sehr gefreut. Diese Strecke wird meine Trainingsstrecke für die Pyrenäen.🚵‍♂️👍 Zurück in Wernigerode waren es dann stolze 78 km & 1.500 Höhenmeter.😄

26.05.2019, man kann auch über kleinere Berge Höhenmeter machen!

Am Sonntag geht es erst einmal bei kräftigem Gegenwind nach Braunschweig: Weltrekordversuch mit walk4help – gegen Kinderarmut in der Region. Unser Keep-Moving Trainer Mirko Lorenz hat das Startgeld für die PaJuBS-Mitglieder gesponsert.

Mirko: „Ich hielt das für eine tolle Aktion.“ Wir konnten zum Weltrekord beitragen: 11.380 Teilnehmer und über eine Million Spenden kamen zusammen.

Anschließend mache ich mich auf den Weg Richtung Elm, maximal knapp 400m hoch. Ich fahre zunächst in das schöne Reitlingstal – und vergesse Fotos zu machen. Der Anstieg ist locker zu machen. Ich habe das Gefühl, schon ganz gut im Training zu sein. Dann steil bergab und über Sambleben nach Ampleben. Von dort geht die steilste Straße in den Elm hoch: ca. 10% über 3 km. Nach 60 km ist das schon recht anstrengend, klappt aber ohne Zwischenstopp. Zufrieden fahre ich nach Haus und habe 92 km und 750 hm geschafft.

23.05.2019, Treffen unserer Selbsthilfegruppe PaJuBS

Ich stelle mein 3P-Projekt vor. Bin happy dass ich die Website wieder live über Mobile Hotspot präsentieren kann. Dabei ist es still im Raum: hören sie konzentriert zu oder ist das ein Ausdruck der Langeweile?? Als ich abschließend frage, wer denn Lust hat, Wegpate zu werden, wird vorgeschlagen, Geld zu sammeln, dass PaJuBS als Wegpaten-Spende überweist. Das ist selbstverstädlich unabhängig von indivduellen Spenden, um Wegpate zu werden. Obwohl an dem Tag relativ geringe Beteiligung ist, kommen 144 € zusammen! Bei unserem Infostand am Tag darauf wird der Betrag auf 150 € aufgestockt. Ein tolles Ergebnis: herzlichen Dank an meine Selbsthilfegrupe PaJuBS!

17.05.2019, Bergtraining „Auf den Brocken“ (von Axel Kuba)

Start 6h zum Bahnhof, dann per Zug in den Harz. Um 8.30h in Ilsenburg Start der Bergetappe: Plessenburg – Bahnhof Drei Annen Hohne (Pause) - Schierke – Brockenstraße hoch bis auf den Brocken! Das war ein Härtetest: mehr geht z.Z. nicht mit Trekkingrad und Tagesgepäck (ca. 23 kg). Wetter auf dem Brocken 4°C, Nebel und kräftiger Wind. 💨 Schnell ein Fotos und bibbernd wieder zurück auf direktem Weg durchs Ilsetal. Der obere Teil war steil und mit groben Schotter, sodass kurz das Rad weggerrutscht ist. Ich blieb heil, der Fahrradspiegel opfert sich. 🙂 In Ilsenburg dann Stärkung mit Kaffee, Linsensuppe u. 🍺 und dann wieder mit dem Zug nach Hause

Bilanz des Tages: 57,1 km, 1.120 hm (!) Freue mich über diese Leitung!

15.05.2019, Meine ersten Wegpaten (von Axel Kuba)

Am 15.05. hatte der ADFC Wolfsburg e.V. zum mtl. Radlertreff eingeladen. Thema: „Inspirieren und Mut machen“. Die Vorstellung des 3P-Projektes stand als erstes auf der Tagesordnung. Ich erzählte von meinem Weg als Parkinson-Betroffener zu diesem Projekt und weshalb mir so viel an nichtmedikamentösen Behandlungsmethoden liegt. Ich machte deutlich, dass ich auch mit einer ganz privaten Familienradtour diese sportliche Herausforderung hätte suchen können, mich aber bewusst für eine Benefiz-Tour entschieden habe, um Spenden für die Parkinsonforschung zu sammeln. Auf meine Frage „Wer möchte Wegpate werden?“ meldeten sich nahezu alle Anwesenden! Ich war völlig überwältigt von dieser Resonanz und erklärte, wie leicht es ist zu spenden = einfach den Spendenbutton auf der Homepage drücken. Es kamen auch Personen mit Bargeld auf mich zu. Aber man kann auch ganz konventionell mit Überweisungsträger Wegpate werden. Als Karin und Fritz erklärten, sie wollten gern meine ersten Wegpaten sein, riefen bereits Anna und André: „Axel, du hast bereits die ersten Wegpaten!“ Spontan hatten sie per Mobiltelefon eine Spende angewiesen. HERZLICHEN DANK!


v.l.n.r. neben Axel Kuba: André Müller, Anna Warnstedt, Karin Klaus-Witten & Fritz Witten

12.05.2019, 1. Bergtraining im Harz

8 Uhr früh, klar, kalter Wind bei ca.5°C, Auto mit Fahrrad startbereit. 9:15 Uhr: los geht’s in Ilsenburg im Ilsetal mit etwa 24kg Startgewicht.

Zunächst sanfte Anstieg bis zum Abzweig Plessenburg, ab hier auf 1,7km Steigung zwischen 10 und 13%, dann mal leichte, mal kurze steilere Rampen auf fester Forststraße Richtung Drei Annen, wieder bergab Richtung Wernigerode, über Steinerne Renne noch einmal steil hoch.

So, erst mal bei Sonne und kaltem Wind vespern – frisch gestärkt und zack: ein Platten! Ich repariere so gern im Wald - mit kalten Parkinson-Fingern ...aber auch bald geflickt. Und dann über Plessenburg auf altem Weg zurück. Das ist in einer sehr schönen Eisdiele neben einem MTB-Shop in Ilsenburg 2 Kugeln Eis wert.

27,4 km, 520 hm: eine schöne kleine Bergtour durch die teils sehr schönen, teils arg gebeutelten Wälder des Oberharzes.

Training für die Pyrenäen

Dr. Mareike Schwed von der Neurowerkstatt hat für mich ein Trainingskonzpt maßgeschneidert.

Im April, dem ersten vereinbarten Trainingsmonat habe ich vor allem Grundlagenausdauer in der Umgebung von Wolfsburg gemacht. Mit dem Bergtraining wird es hier in der nordeutschen Tiefebene schon schwieriger. Aber es gibt einen kleinen Hügel, den Rieseberg, mit dem ich auf knapp 40 km etwa 250 hm machen kann. Kombiniere ich diesen kleinen Berg als Vorberg mit dem Elm, dann schaffe ich bei einer knapp 70 km langen Runde 560 hm. So konnte ich im April insgesamt 521 km und 3.640 hm trainnieren.

Ich fühle mich schon recht gut. Diesen Monat werde ich die ersten Bergtrainings im Harz, dem norddeutschen Mittelgebirge, absolvieren.

Den Flyer zum 3P-Projekt kann man sich hier als PDF Datei downloaden