Die Hilde-Ulrichs-Stiftung

Die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung ist bundesweit eine wichtige Anlaufstelle, bei der Patienten mit Morbus Parkinson eine unabhängige Beratung sowie wesentliche Informationen zum Umgang mit der Krankheit erhalten.

Sie ist die erste private Stiftung in Deutschland, die die Erforschung nichtmedikamentöser Behandlungsmethoden bei Morbus Parkinson fördert.

Eine der Stiftungsaktivitäten ist alle zwei Jahre die Vergabe eines mit 10.000 € dotierten Forschungspreises. Darüber hinaus unterstützt die Hilde-Ulrichs-Stiftung wissenschaftliche Studien sowie Projekte und Vorhaben, die Betroffenen und Angehörigen unmittelbar zugutekommen und leistet wichtige Aufklärungsarbeit, um mit der Krankheit mobil zu bleiben.

Die Arbeit wird einzig durch ehrenamtliches Engagement und Spenden getragen. Dabei bewahrt sich die Stiftung Unabhängigkeit von der Pharmaindustrie und nimmt keine Gelder aus diesem Bereich an.

Gegründet wurde die Hilde-Ulrichs-Stiftung am ersten Welt-Parkinson-Tag 1997 von Hermann Terweiden, dessen Frau Hilde Ulrichs im Mai 1997 an den Folgen von MSA (Multi-System-Atrophie), einer seltenen, aggressiv verlaufenden Form der Parkinson-Erkrankung, verstarb.

Wir informieren aus 1. Hand – wir wissen, wovon wir reden, da einige von uns selbst an Parkinson erkrankt sind.

Wir klären auf – vielen Menschen sind die Auswirkungen der Krankheit unbekannt.

Wir machen Mut – eigenverantwortlich mit der Krankheit umzugehen, statt die Schultern hängen zu lassen.

Wir zeigen Alternativen auf – neben der medikamentösen Einstellung fördern wir alternative Heilmethoden, die zu einer Verringerung oder gar einem Verzicht auf Medikamente führen können.

Wir nehmen den Patienten ernst – ein neues Arzt-Patienten-Verhältnis erfordert, dass Erkrankte ihre Eigenverantwortlichkeit wahrnehmen und auf Augenhöhe kommunizieren.

https://www.parkinsonweb.com