Morbus Parkinson

Daten & Fakten zu Morbus Parkinson

Morbus Parkinson ist nach James Parkinson benannt, einem britischen Arzt & Apotheker (1755 – 1824).

Die Zahl der Patienten weltweit hat sich von 2,5 Millionen im Jahr 1990 auf 6,1 Millionen im Jahr 2016 erhöht. Eine wesentliche Ursache ist die zunehmende Alterung der Bevölkerung.

Die Häufigkeit der Erkrankung hat sich in dieser Zeit jedoch auch innerhalb einzelner Altersgruppen um mehr als 20 Prozent gesteigert.

10 % der Erkrankten sind bei der Diagnose jünger als 40. Parkinson ist daher keine reine Alterskrankheit.

In Deutschland sind laut Krankenkassendaten aktuell etwa 400.000 Personen an Parkinson erkrankt.

Morbus Parkinson ist eine chronische Erkrankung, die noch nicht heilbar ist.

Es sterben Zellen im Kleinhirn (Substantia Nigra) ab, die Dopamin herstellen. Dopamin-Mangel führt zu Symptomen, wie Zittern, Bewegungseinschränkungen, Muskelkrämpfen etc.

Die Ursache für das Absterben der Zellen ist bei der häufigsten Form des Parkinsons bisher nicht bekannt (idiopathischer M.P.).

Die medikamentöse Therapie beschränkt sich lediglich darauf, die Folgen des Dopamin-Mangels zu lindern, wichtig dabei sind nicht-medikamentöse Behandlungsmethoden.

Die Diagnose der Parkinson-Krankheit wird in der Regel klinisch gestellt. Zur klinischen Diagnostik zählen unter anderem: Neurologische Untersuchungen = Bildgebende Verfahren, wie CT, MRT, SPECT (nuklearmedizinische Untersuchung) sowie Neurologische Funktionstests, wie L-Dopa-Test, Apomorphin-Test.